Rom - die Ewige Stadt


Von Pastoralreferentin Simone Gerlitzki
Viele Wege führen nach Rom – so auch unserer, einer kleinen Gruppe aus der Pfarrei und darüber hinaus
„Rom ist ein Gefühl, das in der Luft liegt, unbeschreiblich und überwältigend.“ Mit diesem Satz beschrieb Johann Wolfgang von Goethe seine Erfahrung mit Rom. Das trifft so ziemlich genau das, was ich, was unsere Gruppe in sieben Tagen Romaufenthalt erlebte. Insgesamt 18 TeilnehmerInnen machten sich unter der Leitung von Pfarrer Markus Schmidt und mir am Freitag, 7. März um 03:30 zum Flughafen Frankfurt auf. Die TeilnehmerInnen setzten sich aus Mitgliedern unserer Pfarrei und darüber hinaus zusammen. Flug, Transfer zum Hotel und die ersten Eindrücke der Ewigen Stadt gaben uns gleich am ersten Tag das Gefühl eine gute Gruppenkonstellation zu haben.
Auf unserem Programm standen alle vier heiligen Pforten, der Besuch der wichtigsten Kirchen Roms, die monumentalsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, Zelebrationen der Heiligen Messe an beeindruckenden geistlichen Orten (Campo Santo Teutonico, Petrusgrab, Domitilla Katakomben). Stefania Luttazi, eine Römerin und unsere Reiseführerin zeigte uns gekonnt „ihre“ Stadt – selbst diejenigen unter uns, die bereits mehrfach in Rom waren, entdeckten viel Neues. Auch die Kulinarik kam auf dieser Reise nicht zu kurz. „Rom muss man erlaufen“, heißt es so schön. Mancher Tag brachte uns an körperliche Grenzen und dennoch fanden wir immer wieder die Kraft und den Mut weiterzugehen, weiterzupilgern. Ergreifend als „Pilger und Pilgerin der Hoffnung“ die erste Heilige Pforte im Petersdom zu durchschreiten.
Gut besucht im Heiligen Jahr
„Rom im Heiligen Jahr ist bestimmt übermäßig voll“, hörte ich zuweilen manch einen Skeptiker vor der Reise.
Ich persönlich war bereits mehrere Male in dieser Stadt. An bestimmten Tagen (besonders samstags) gab es Punkte in der Stadt, an denen es tatsächlich so schien, die Stadt sei voller als sonst üblich. Dieser Eindruck legte sich aber besonders werktags sehr schnell. Die Heiligen Pforten im Lateran, Santa Maria Maggiore und St. Paul vor den Mauern beispielsweise konnten wir ohne langes Warten und fast allein durchschreiten.
Rom ist eine magische Stadt. Voller Kultur, Geschichte, schöner Parks und köstlichem Essen. In Rom wird es nie langweilig. Rom ist für uns Katholiken Zeugnis/Fundament unseres Glaubens. Rom ist ein Freilichtmuseum. All dies konnten wir in sieben Tagen deutlich spüren.

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